Keller-Karl

Gefahrenkarten für Hochwasser und Starkregen

Ob dein Haus gefährdet ist, steht in amtlichen Karten der Länder und des Bundes. Hier sind sie alle, mit einer kurzen Anleitung je Land. Am schnellsten geht es mit dem Gefahren-Check und deiner Postleitzahl.

Nach Bundesland

Hochwasser- und Starkregenkarte: der Unterschied

Hochwassergefahrenkarten zeigen, wo Flüsse und größere Bäche über die Ufer treten, in drei Szenarien von häufig bis extrem. Wer weit weg von einem Gewässer wohnt, taucht darin meist nicht auf.

Starkregenkarten zeigen, wo sich Regen sammelt, der nicht mehr versickert oder abfließt: in Senken, an Hangfüßen, in Unterführungen, vor Garagen. Das kann jedes Haus treffen. Seit 2002 war statistisch jedes zehnte Wohngebäude in Deutschland von Starkregen betroffen, sagt der Versichererverband GDV.

Was die Karten nicht leisten

Die Hinweiskarten des Bundes sind ausdrücklich eine Erstinformation, keine metergenaue Planungsgrundlage. Kellerfenster, Lichtschächte, Bordsteine und Abläufe kennen sie nicht. Genauer sind kommunale Starkregengefahrenkarten, die es in vielen Städten gibt, und eine Begehung durch einen Sachkundigen, etwa für den Hochwasserpass.

Auch die Versicherer haben ein eigenes System, ZÜRS Geo. Die Klasse für deine Adresse nennt dir nur dein Versicherer. Was die Klassen bedeuten

Links geprüft am 7. November 2026. Quellen: BKG, GDV.