Rückstau in Hamburg: was die Satzung vorschreibt
Laut BUKEA-Seite legt das Landesgesetz die Rückstauebene fest; Sicherung nach DIN EN 12056/DIN 1986-100.
Diese Angaben stammen aus dem Merkblatt bzw. der Infoseite des Entwässerungsbetriebs, nicht aus dem Satzungstext selbst. Verbindlich ist die Satzung in der aktuellen Fassung.
- Rückstauebene
- Straßen- bzw. Gehweghöhe an der Anschlussstelle des Siels, der höhere Wert gilt (laut BUKEA-Seite)höher als die Straße bzw. anders festgelegt
- Regelwerk
- Hamburgisches Abwassergesetz (HmbAbwG)
- Fundstelle
- § 14 Abs. 3 HmbAbwG (laut Behördenseite)
- Haftung der Stadt bei Rückstau
- nicht ermittelt
- Zuständig
- Hamburg Wasser / Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Was du in Hamburg brauchst
Was das für dich heißt
- Jeder Ablauf im Keller, der tiefer als die oben genannte Höhe liegt, braucht eine Rückstausicherung: Bodenablauf, Dusche, Waschmaschine, WC.
- Für ein WC im Keller ist eine Hebeanlage die Regel, für fäkalienfreies Abwasser genügt ein Rückstauverschluss Typ 2 oder 3.
- Die Sicherung muss funktionieren: Wartung durch einen Fachkundigen etwa halbjährlich, Notverschluss regelmäßig betätigen.
- Ob und wie die Stadt haftet, regelt die Satzung; in der Regel tragen Eigentümer ohne Sicherung den Schaden selbst. Versichert ist Rückstau nur über den Baustein Elementarschäden.
Förderung in Hamburg
Ein Zuschuss der Stadt für Rückstausicherungen ist uns nicht bekannt. Frag beim Entwässerungsbetrieb nach, bevor du einen Auftrag vergibst; manche fördern Beratungen oder Maßnahmen ohne große Ankündigung.
Bundesweit gilt: Lohnkosten des Fachbetriebs kannst du als Handwerkerleistung von der Steuer absetzen (20 %, bis 1.200 € im Jahr). Förder-Finder
Stand der Recherche: 7. November 2026. Nur die offizielle BUKEA-Seite gelesen, nicht den Gesetzestext. Hamburg Wasser hat ein Merkblatt (https://www.hamburgwasser.de/fileadmin/Redakteur/Downloads/divs/rueckstau-im-siel.pdf), das nicht gelesen wurde. Abweichung: der höhere Wert von Straße oder Gehweg gilt.